Vergleichender Warentest: Elektrorasierer/International

Welches Produkt schneidet am besten ab?

Im Zeitalter der Globalisierung werden auch die
Tests immer internationaler. Heute operieren Verbraucherorganisationen länderübergreifend, um die zunehmende Flut von Tests international zu minimieren. Im vorliegenden Fall hätten 42 Elektrorasierer in 8 Ländern getestet werden
müssen, Hier hat das ein einziges Institut übernommen: das ipi-Institut.

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Die Aufgabe:

Ein länderübergreifender Verbund von Verbraucherorganisation hat einen vergleichenden Warentest von 42 Elektrorasierern in Auftrag gegeben. Dieser lief für 7 europäische Ländern und Hong Kong. Der Entwurf zur Studie ging vom Auftraggeber aus. Es gab im Vorfeld einen Besprechungs-Termin, zu dem u. A. auch das ipi-Institut und wichtige Hersteller der Branche eingeladen waren. Im Zentrum des Interesses stand dabei die Rasierqualität und Hautschonung. Zwei Eigenschaften, die man nur in Anwendertests ermitteln kann.

Das Highlight:

Gerade diese Kombination von Anwender-Paneltests und Labortests, koordiniert von einem einzigen Partner, ist eine der großen Spezialitäten des ipi-Instituts. Auch international. Sicherlich ist auch deshalb die Wahl auf das ipi-Institut gefallen.

Die Durchführung/Details:

Zunächst mussten für die Rekrutierung der Personen
die Testpanels aufgebaut werden: mit Männern verschiedener Altersgruppen, mit Bart, ohne Bart, Männer, die sich nur nass oder nur trocken rasieren. Die Anwendertests liefen wie folgt: Bei einem so sensiblen Thema wie der Haut ist es wichtig, am Anfang eine Vorbenutzungs-Periode einzuführen. Ein Mann, der sich sonst mit einem anderen Rasiersystem rasiert, bekommt in dieser Vorphase ein Fremdgerät zum Eingewöhnen. Dann erhält er mehrere Rasierer, mit denen er sich nach einem Wochenplan abwechselnd rasiert. Auch der eigene Rasierer soll als „Referenz-Vergleich“ immer wieder mitbenutzt werden. Um die Masse der 42 Geräte in einem kurzen Zeitraum zu bewältigen, wurden mehrere Panels aufgestellt und parallel getestet. 2 Rasierermodelle wurden in beiden Panels getestet, um sicherzustellen, dass es keine Abweichungen zwischen den parallelen Testgruppen gibt.

Bei den vergleichenden Labortests wurde in folgenden Schritten geprüft:

1. Bestandsaufnahme: Das „Inventar“ wird verglichen, welche Arten von Rasierern mit welchen Besonderheiten liegen vor, was muss beim Test beachtet werden, was kann man bei allen Geräten prüfen, welche Features fehlen bei bestimmten Geräten?

2. Anwendungstest: Hier wird die tatsächliche Rasierleistung mit den Testpersonen ermittelt – nach einem Fragebogen. Darauf stehen Fragen wie: „Wie zufrieden sind Sie mit der Rasur an Wange, Kinn, Nase?“ „Wie war das Gefühl nach 4, nach 12 Stunden?“

3. Handhabung: Eine weitere Kompetenz des ipi-Instituts sind Handhabungsprüfungen: Wie gut lassen sich Schalter betätigen, wie lässt sich ein Rasierer reinigen, wie gut lassen sich Klingen wechseln? Und so weiter. So wie ipi das betreibt, wird es nicht von vielen angeboten. Und für die Beurteilung von Bedienungsanleitungen gibt es ein Schema, das am ipi-Institut selbst erarbeitet wurde.

4. Technische Tests: Dies umfasst zahlreiche technische Tests wie Akkuleistung, Falltests, Geräuschmessung, Stand-by-Verbrauch. Immer wieder werden einige Features wie der Schalldruckpegel zusätzlich abgesichert durch das subjektive Empfinden von Testpersonen. Denn wenn das Geräusch recht unangenehm ist, kann auch ein leiser Pegel stören. Hinzu kam eine Regentestanlage für die Rasierer, die unter der Dusche einsetzbar sind bzw. deren Scherkopf man unter dem Wasserhahn reinigen konnte.

Das Ergebnis:

Durch die Kombination von Anwender- und Labortests wurden die Produkte aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet und getestet. Bedingt durch die Vielzahl der Systeme konnte es hier keinen eindeutig „besten“ Rasierer geben. Zudem ist die Wahl des Rasierers noch immer eine Frage von persönlichen Vorlieben. Deshalb kam es darauf an, diese vielen Entscheidungskriterien für die Kunden transparent zu machen. So sind die unterschiedlichen Rasiersysteme in der Qualität einander ebenbürtig. Unterschiede bestehen jedoch beim Rotations- wie beim Vibrationssystem in der Qualität der einzelnen Geräte. Und nach wie vor gilt: Die besten Geräte kommen in der Rasierqualität trotzdem nicht ganz an eine sehr gute Nassrasur heran. Aus unserem Testbericht konnte der Auftraggeber einen Artikel mit tabellarischer Auflistung der Ergebnisse verfassen, der für die Leser Vieles transparent gemacht hat – bis hin zu Details wie Vibration, Geräusch oder Batteriekapazität.